Moderne Hafencity trifft auf altehrwürdiges Kontorhausviertel

Seit Sonntag ist in der norddeutschen Großstadt der Frühling ausgebrochen. Zweistellige Temperaturen locken die Menschen auf die Straßen – so auch die allerliebste Freundin und mich. Statt Laptop und Bibo heisst es für uns: Chilehaus und Sprinkenhof. Wir schultern unsere Kameras und fahren in die Hafencity. Die Sonne blendet uns, als wir aus dem U-Bahn Schacht kommen. Der Körper produziert Vitamin D, die Laune steigt und wir laufen mit Blick auf die Speicherstadt fröhlich zum ersten Halt: dem Gebäude des Spiegels.

Hamburg_Speicherstadt_U-Bahn

Durch die besondere Architektur ist es ein dankbares Motiv, das viele ungewöhnliche Blickwinkel zulässt. Es ist aber auch eine kleine Herausforderung. Bei mir entsteht eine schwarz-weiß-Serie.

Hamburg_Hafencity_Spiegelgebäude

Hamburg_Hafencity_Spiegelgebäude_Spitz

Hamburg_Hafencity_Spiegelgebäude_Komplex

Hamburg_Hafencity_Spiegelgebäude_Froschperspektive

Hamburg_Hafencity_Spiegelgebäude_Linien

Ich hatte beruflich dort mal zu tun und war ganz begeistert vom Inneren. Aber ohne Termin kommt man da leider nicht rein.

Als wir alle Seiten des Spiegel Gebäudes abgelichtet haben, laufen wir weiter in das Kontorhausviertel. Dort steht unter anderem das berühmte Chilehaus. Ein imposantes Gebäude, in dem Büros, Geschäfte und Arztpraxen untergebracht sind. Gebaut wurde das Chilehaus in den 1920ern, es ist von besonderer Architektur und ziemlich exklusiv.

Hamburg_Chilehaus_Front_Froschperspektive

Hamburg_Chilehaus_Detail

Hamburg_Chilehaus_Torbogen

Hamburg_Chilehaus_Innenhof

Auch im Inneren ist das Chilehaus interessant. Wenn man die richtigen Eingänge erwischt (nicht alle Eingänge sind öffentlich, für viele braucht man eine Zutrittskarte), empfangen einen marmorgeflieste Hallen mit goldfarbenen Aufzügen oder bunte Wendeltreppen mit Buntglas und Deckenmalerei. Ich habe keine offizielle Genehmigung für die Innenbilder, deshalb kann ich sie hier leider nicht veröffentlichen.

In direkter Nähe steht der Sprinkenhof. Ein weiteres Backsteingebäude, dass imposant in die Höhe ragt. Es hat eine nicht ganz so außergewöhnliche Architektur, aber der Innenhof ist klasse. Leider reichte mein leichtes Weitwinkelobjektiv nicht ganz, um den Innenhof in Gänze abzulichten. Ich habe trotzdem ein wenig mit Linien und Symmetrie gearbeitet.

Hamburg_Sprinkenhof_Innenhof_Symmetrie

Hamburg_Sprinkenhof_Innenhof_Front

Hamburg_Sprinkenhof_Innenhof_Detail

Hamburg_Sprinkenhof_Innenhof_Fenster

Gegenüber steht noch ein drittes Gebäude. Wieder dunkler Backstein, helle Fenster und Steinfiguren auf den Dächern. Allerdings ist es nicht öffentlich zugänglich. Der allerliebsten Freundin fallen sofort die Kameras auf. Also hier nur von außen ein Foto geschossen.

Hamburg_Hafencity_Backsteinhaus

Mit einem Mal ist es Mittag und unsere Mägen knurren. Wir suchen uns ein kleines Bistro, essen fantastischen Salat und äußerst schmackhafte Kartoffeltaschen und trinken abschließend einen wärmenden Kaffee. Denn trotz schönstem Sonnenschein frösteln wir, denn wir halten uns seit Stunden im Schatten der großen Gebäude auf. Die allerliebste Freundin und ich beschließen, zurück in die Hafencity und dann in die Speicherstadt zu laufen, Sonne tanken, Fotos schießen und klönen. Die Bilder gibt es dann aber in einem anderen Beitrag 🙂

Wir hatten einen fantastischen Tag. Ich bin beschwingt, fröhlich und ein bisschen erschöpft nach sechs Stunden nach Hause gefahren. Was nun noch ganz oben auf unserer To Do Liste steht, sind Nachtfotografien im Kontorhausviertel.

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